REISEBESCHRIEB

15.–19.OCT 2019

«Ongi Etorri» – Willkommen im Baskenland

 

Der Bau des Guggenheim-Museums und der damit verknüpfte «Bilbao-Effekt» haben die Weltöffentlichkeit auf das Baskenland aufmerksam gemacht. Der rauhe und grüne Norden der iberischen Halbinsel war bis dahin lediglich als Station auf dem Jakobsweg bekannt.  Inzwischen hat sich Bilbao als urbaner Großraum auf spektakuläre Weise zu einer der fortschrittlichsten Dienstleistungsmetropolen des Landes entwickelt.  Auf unserer Tour zeigen wir Ihnen Bilbao und seine Metropolitan Area, die Weinbauregionen Rioja und Navarra, Pamplona und die mondäne Ju­gendstilstadt San Sebastian in wunderbarer Lage am Meer. In einem fünf-tägigen Programm erläutern Ihnen vor Ort lebende und arbeitende Architekten die städtebau­liche und architektonische Entwicklung Bilbaos und des Baskenlandes.

 

REISEROUTE

MITTWOCH | 15. OKTOBER 2019 | BILBAO – ONE-DAY-TOUR

Tag 1

Treffpunkt morgens am Flughafen Zürich. Flug nach Bilbao und anschliessend Transfer zum Hotel und Check-In.

 

Am Nachmittag spazieren wir zur Plaza de Funicular und nehmen die Bergbahn zum Aussichtspunkt. Wir erhalten eine Einführung zu Bilbao und der Metropolregion: Darin erläutern wir Ihnen mit Blick über das gesamte Tal von Bilbao die interessante und erfolgreiche Geschichte, die Bilbao und die Region in den vergangenen 20 Jahren durchlebt hat - in denen sich eine krisengeschüttelte Industriestadt zu einer attraktiven und wohlhabenden Dienstleistungsmetropole verwandeln konnte.

Es geht weiter zur Fussgängerbrücke Zubizuri von Santiago Calatrava und zu den Edificios Iribitarte/«Isozaki Atea» von Arata Isozaki. Die erste flachbauende Fussgängerbrücke über die Ria de Nervión verlängert die Calle Ercilla, eine der Hauptachsen der Neustadt und bindet das Viertel Campo Volantin an die Innenstadt an. Gemeinsam mit Fosters Metrostationen und dem Guggenheim begründete sie 1997 das neue Architektur-image der Stadt Bilbao. Das Isozaki-Ensemble aus mehreren scheibenförmigen Volumen bildet ein Entrée der Innenstadt mit der zentralen Treppenanlage und den flankierenden Hochhaus­scheiben.

 

Nach einer Kaffeepause besuchen wir das Abandoibarra-Viertel. Abandoibarra ist ein neues Innenstadtviertel, welches auf einem ehemaligen Hafen- und Industriegebiet geschaffen wurde. Heute ist es das Vorzeigeareal der Stadt mit dem Guggenheim-Museum als seinem renommiertesten Gebäude.  Aneinandergereiht finden sich Gebäude namhafter Stararchi­tekten aus aller Welt, eingebettet in den Masterplan von Cesar Pelli und von ausgesuchten Landschaftsplanern gestalteten Grünanlagen mit Flaniermeile am Fluss.

Desweiteren stehen noch folgende Besuche an:

  • Sheraton/Melia Hotel von Legorreta-Legorreta inkl. kurzer Innenbesichtigung

  • Pasarela de Deusto von Ordoñez y Millanes, Außenanlagen Bilbao Ria 2000

  • Paraninfo Hörsaalgebäude von Alvaro Siza

  • Biblioteca de Deusto von Rafael Moneo

  • Museo de Bellas Artes von F. Urrutia, A. Libano, Luis Mari Uriarte inkl. kurzer Innenbesichtigung

 

Am Abend essen wir gemeinsam beim Welcome-Dinner.

DONNERSTAG | 16. OKTOBER 2019 | SAN SEBASTIAN – KULTURHAUPTSTADT EUROPAS 2016

Tag 2

Am Morgen Fahrt von Bilbao nach San Sebastian. Als Auftakt besuchen wir die Skulpturengruppe «Peine del viento» von Eduardo Chillida und Peña Ganchegui, welche zu einem der Wahrzeichen San Sebastians geworden ist. Natur, Kunst und Architektur wurden an diesem Ort zu einem einzigartigen Gesamterlebnis inszeniert. Von hier lässt sich die Stadt San Sebastian mit ihrer Dialektik von urbanem Stadtgefüge und Natur/Landschaft erläutern.

Nach einer Kaffeepause geht es weiter mit dem Stadtbus ins Stadtzentrum zum Kursaal. Das Gebäudeensemble des Kursaals liegt wie ein großer Wellenbrecher – ausgerichtet auf das offene Meer – vor dem homogenen Stadtgefüge San Sebastians. Ein Gebäude an der Grenze zwischen Natur und urbanem Stadtgefüge - gekonnt gebaut und inszeniert von Rafael Moneo.

 

Anschliessend besichtigen wir das Museo San Telmo von Nieto y Sobejano. Der Rückbau, die Renovierung und die Erweiterung durch einen geschickt angefügten Neubau schaffen ein sehenswertes neues Ganzes.

Nach dem Mittagessen führt uns die Besichtigungstour zum Club Náutico von José Manuel Aizpurua, der als Architekturikone der klassischen Moderne wie ein Schiff vor der Stadt steht, zum Rathaus von San Sebastian und nach einer kurzen Busfahrt zur Kirche Iglesia de Iesu von Rafael Moneo in Riberas de Loiola. Am Abend fahren wir wieder mit dem Bus zurück nach Bilbao.

FREITAG | 17. OKTOBER 2019 | WEINBAUREGION LA RIOJA UND NAVARRA

Tag 3

Am Morgen fahren wir mit dem Bus von Bilbao nach Haro. Nach ca. 1h 15min erreichen wir die Bodega CVNE u. a.  von Gustave Eiffel. Der optimale Einstieg in die Region der Rioja: Die Bodega CVNE ist eine der ältesten Bodegas der Rioja Alta im Eisenbahnviertel Haros. Besichtigung mit Weinprobe dieser sehr traditionsreichen Bodega, mit seinen alten unterirdischen Kellern, einem modernen Verköstigungs­raum und einer Weinreifehalle mit einer Dachkonstruktion von Gustave Eiffel.

 

Wir legen einen kurzen Stopp bei der Bodega Lopez de Heredia/Tondonia von Zaha Hadid ein. Mit dem Verkaufsraum von Zaha Hadid wagte man in dieser sehr traditionsreichen Bodega den Sprung in die Neuzeit.

Anschliessend geht es weiter nach Samaniego zur Bodega Baigorri von Iñaki Aspiazu: Als Kontrastpunkt zur ersten Bodega besichtigen wir anschlies­send diese komplett neu gebaute Bodega, welche zunächst als kleiner Glastempel in der Landschaft auf einer Hügelkuppe in Erscheinung tritt. Erst auf den zweiten Blick erschließt sich die äußerst gelungene Umsetzung des Konzeptes der Weinherstel­lung mit dem Einsatz der Schwerkraft in gebaute Architektur.

 

Im Anschluss an die Führung bekommen wir ein Mittagessen in den Räumen der Bodega Baigorri serviert. Zu dem Essen werden - selbstverständlich - Weine dieser Bodega serviert.

​Am Nachmittag geht unsere Fahrt weiter in die Weingegend Navarra mit einem kurzen Stopp an den Laguardia Bodegas Ysios von Santiago Calatrava. 

 

In Navarra angekommen, besuchen wir die Bodega Señorio de Arinzano von Rafael Moneo. Dieser Neubau schafft ein sehenswertes Ensemble aus Neu und Alt einer Bodega, welche sich der Herstellung excellenter Spitzenweine verschrieben hat. 

 

Nach der Innenbesichtigung fahren wir weiter nach Pamplona, wo wir in unser Hotel einchecken. Der Abend steht zur freien Verfügung.

SAMSTAG | 18. OKTOBER 2019 | PAMPLONA

Tag 4

Wir starten am Morgen mit der Fahrt nach Alzuza. Im Museum Oteiza von F. Sáenz de Oiza wartet ein Gesamterlebnis von Landschaft, skulpturaler Architektur und einer räumlich gedachten Kunst auf uns. Nach der Besichtigung fahren wir wieder zurück nach Pamplona, wo wir eine Einführung zur Stadt erhalten und einen Rundgang durch die Altstadt machen. Direkt hinter den wuchtigen Stadtmauern als Auftakt zu Pam­plona ein gekonnter Neubau in alten Ruinen für das National­archiv von Rafael Moneo.

Um die Mittagszeit besuchen wir die Casa Condestables von Tabuenca und Leache. Dieses Gebäude ist eines der geschichtsträchtigsten Pamplonas, dessen Sanierung den baskischen Architek­turpreis erhielt. Den Architekten Tabuenca und Leache ist es auf besondere Art und Weise gelungen, einen unverwechselbaren Ort zu schaffen.

 

Die Mittagspause steht zur freien Verfügung: In der Altstadt Pamplonas mit seinen drei Teilen gibt es unzählige Bars und Restaurants wie z. B. das durch hemingway bekannte Cafe Iruña am Plaza del Castillo.

Am Nachmittag treffen wir uns am Plaza del Castillo. In direkter Nachbarschaft des Stadtkastells «Ciudadela» hat Patxi Mangado mit dem Bau des «Baluarte» einen modernen Veranstaltungsort für Pamplona geschaffen. Ein paar Schritte weiter taucht man in die verwinkelte Altstadt ein – Schauplatz der jährlichen Stadtfeste der «San Fermines» und des weltbe­kannten Stiertreibens. Es geht weiter zum Universitätsviertel von Pamplona mit seiner Aneinanderreihung von Gebäuden namhafter Archi­tekten: Museum de la Universidad de Navarra von Rafael Moneo.

 

Am Abend sind wir zurück im Zentrum und gehen gemeinsam zum Abendessen im Restaurant.

SONNTAG | 19. OKTOBER 2019 | ARCHITEKTUR-«PERLEN» IN BILBAO

Tag 5

Wir starten den letzten Morgen mit der Fahrt nach Bilbao. Dabei besichtigen wir die Puente Colgante von Alberto Palacio, die Portugalete mit Getxo verbindet. Patentiert 1888 die erste Brücke ihrer Art. Weltweit wurde das Konzept aufgegriffen und bis heute ist die Idee aktuell. In Bilbao funktioniert die Brücke tagaus tagein als normaler Baustein des öffentlichen Nahverkehrs. 2006 wurde die Brücke als UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Wir fahren weiter in die Innenstadt und besichtigen das Stadtteilzentrum Alhondiga von Philippe Starck. Errichtet wurde die Alhondiga von Ricardo Bastida als Weinla­ger und Handelsplatz für Alkohol und Tabak. Nach vielen Jahren des Zweifels wurde sie schließlich nach Vorgabe des weltbe­kannten Industriedesigner Philippe Starck zu einem Bürgerzen­trum umgebaut. Der Bau schafft ein neues Wahrzeichen von Bilbao nach aussen und ein langersehntes Gebäude für die tägliche Benutzung durch die Einwohner der Ensanche.

Als nächstes geht es zur Metrostationen Bilbao von Norman Foster. Das erste fertiggestellte Objekt des «neuen Bilbaos» überzeugt wie am ersten Tag mit seinem klaren Konzept und seinem zeitlosen Auftreten – ein perfektes Beispiel für «rethinking architecture» und umgesetzten Minimalismus. Wir besichtigen die von Norman Foster geplanten Metrostationen, welche weltweit für Interesse und Nachbauten sorgten. Die Mittagspause steht zur freien Verfügung. Anschliessend besuchen wir das Guggenheim Museum von Frank O. Gehry. Das Museum ist das unbestrittene Wahrzeichen der Stadt und das Objekt, welches Bilbao in der Welt bekannt gemacht hat. Wir erläutern Ihnen dieses spektakuläre Gebäu­de von seinen Anfängen, über die einzigartige Planungs- und Bauweise, bis hin zu seiner Signalwirkung für Stadt und Region. Abschliessend erklären wir den sogenannten «Bilbao-effekt», und welche Lehren man aus dem Fallbeispiel Bilbao ziehen kann. Nach der geführten Tour können die Ausstellungen, u. a. Richard Serra: «The Matter of Time», auf eigene Faust besichtigt werden.

Am Abend nehmen wir den Transfer zum Flughafen Bilbao. Nach dem Check-In ist noch etwas Zeit um eine kurze Runde in dem Ensemble aus Parkhaus, Tunnel und Terminal zu drehen. Rückflug nach Zürich.

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LEISTUNGEN

BEDINGUNGEN

Reisepartnerin ist die Kultour Ferienreisen AG in Winterthur. Es gelten ihre Reise- und Annullationsbedingungen: http://www.kultour.ch/agb.html. Die Reise unterliegt dem Pauschalreisegesetz. Eine individuelle Reiseversicherung wird empfohlen.

PREISLISTE

  • Flug mit Swiss (Economy inkl. Gepäck) Zürich – Bilbao | Bilbao – Zürich

  • alle Flugnebenkosten (z. Z. Fr. 152.00)

  • 2 Übernachtungen im Hotel Ercilla Bilbao****

  • 2 Übernachtungen im Hotel Leyre Pamplona***

  • 1 Welcome-Dinner

  • Reiseleitung durch Bernd Nitsch

  • Moderner klimatisierter Reisebus für alle Fahrten

  • Transfers und Ausflüge gem. Programm

  • Ausführliche Reiseunterlagen inkl. Reiseführer

  • Reisegarantie mit Kundengeldabsicherung (gem. CH-Reisegesetz)

 

Nicht eingeschlossen sind:

  • Getränke und zusätzliche Mahlzeiten

  • Innerstädtische Bahn-, Bus- und Taxifahrten

  • Trinkgelder

 

 Preis pro Person

​Fr.  1'990.00    im Doppelzimmer

Fr.      200.00    Zuschlag Einzelzimmer

Anmeldung ab sofort bis maximale Teilnehmerzahl (20).

Die Preise basieren auf einer Teilnehmerzahl von 20 Personen und den Tarifen und Wechselkursen vom Januar 2019 (EUR 1.00 = CHF 1.13). Preisanpassungen aufgrund von starken Kursschwankungen, abweichenden Teilnehmerzahlen oder geänderten Flugnebenkosten bleiben vorbehalten. Kleingruppenzuschlag bei unter 20 Teilnehmenden möglich.

ORGANISATION

 

Guiding Architects

 

GA BiLBAO
San Francisco 15º, 3ºder.
48003 Bilbao

+34 62 917 40 06

www.ga-bilbao.com

ANMELDUNG

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